Pressearchiv 2009

 

09.02.2009: 72 Stunden im Einsatz
17.04.2009: Helfer sind auf Hilfe angewiesen
09.05.2009: Neuer Barfußpfad und eine Hangrutsche
13.05.2009: Erschöpft, aber stolz und glücklich




72 Stunden im Einsatz

NIERSTEIN (red). Die Katholische Jugend Nierstein beteiligt sich an der 72-Stunden-Aktion 2009.
Am 7. Mai fällt für 100 000 Jugendliche in vielen Teilen Deutschlands um 17.07 Uhr der Startschuss
für die größte Jugendsozialaktion. Dann werden 2 500 Projekte zwischen Nordsee und Bodensee gestemmt,
junge Menschen werden 7,2 Millionen Arbeitsstunden leisten - und die Welt ein bisschen besser machen.
"Die Idee ist einfach: Innerhalb von 72 Stunden lösen wir mit unserer Gruppe eine gemeinnützige Aufgabe,
die wir erst beim Projektstart genannt bekommen", erklärt Alexander Engel von der Katholischen Jugend.
"Dann heißt es für uns kreativ sein, improvisieren und powern bis zur letzten Sekunde. " Diese Aktion
lebe aber nicht nur von dem Engagement der Gruppe, so Engel, sondern sei auch auf die Unterstützung
anderer Personen der Gemeinde angewiesen. "Nur mit der Hilfe aller Beteiligten wird Menschen geholfen,
die am Rande unserer Gesellschaft stehen und es werden Projekte ermöglicht, die sonst nie realisiert werden könnten."


Allgemeine Zeitung - Landskrone 09.02.2009




Helfer sind auf Hilfe angewiesen

Niersteiner und Dexheimer Jugend sucht Unterstützer für "72-Stunden-Aktion"
/DEXHEIM (hug). "72 Stunden - uns schickt der Himmel" - unter diesem Motto steht die große Sozialaktion
des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Zeit vom 7. bis 10. Mai. Bundesweit, zwischen
Rosenheim und Rostock, werden mehr als 100000 Jugendliche in 3000 Aktionsgruppen ehrenamtlich aktiv sein.
Teilnehmer an der Aktion sind auch die Katholische Jugend Nierstein und die neun-köpfige Dexheimer Firmgruppe.
Bereits im Jahr 2004 waren die Niersteiner Jugendlichen bei der gleichen Aktion aktiv. Damals ging es darum,
innerhalb von 72 Stunden den Bolzplatz zwischen Nierstein und Schwabsburg zu restaurieren und um weitere Spiel- und
Freizeitmöglichkeiten zu erweitern. Eine Aufgabe, die die Jugendlichen, die im Zeichen der Ökumene nicht alle katholisch
sind, mit Bravour meisterten. Mittlerweile ist eine neue Generation des BDKJ in Nierstein in der Verantwortung. Diese machten
die Gemeindeverwaltung auf ihr Vorhaben aufmerksam und erhielten eine uneingeschränkte Unterstützungszusage seitens der Verwaltung.
Als äußeres Zeichen übernahm Bürgermeister Thomas Günther die Patenschaft für die anstehende Aktion. Neben Günther werden
sich auch der Erste Beigeordnete der Gemeinde, Karl-Michael Sander, dem das Jugend- Kulturressort untersteht, und der Bauhof der Gemeinde einbringen.
Am Donnerstag, 6. Mai, werden den Jugendlichen am späten Abend ihre Aufgaben gestellt. Dies kann sowohl im handwerklichen
als auch im sozialpädagogischen Bereich angesiedelt sein. Ab Mitternacht läuft schließlich die Zeit mit dem Ziel, nach 72 Stunden
das Projekt erfolgreich abgeschlossen zu haben.
Positive Grundstimmung, das zu schaffen, verbreitet auch die Dexheimer Firmgruppe: "Wir sind zwar eine ziemlich kleine Gruppe,
sind aber zuversichtlich, dass wir das schaffen können." Die Jugendlichen haben sich die Aktion des BDKJ aus einer Reihe
von sozialen Projekten im Rahmen der Firmvorbereitung ausgesucht und sind schon sehr gespannt auf die Aufgabe, die ihnen gestellt wird.
Bereits heute sind die Jugendlichen auf der Suche nach Sponsoren und Unterstützern, unabhängig von der späteren Aufgabenstellung.
Dabei sind Geldmittel genauso willkommen wie Materialspenden oder die Sicherstellung der Verpflegung für die an der Aktion
beteiligten Jugendlichen während der 72 Stunden. Dabei sind die Jugendlichen auf Unterstützung aus ihren Heimatgemeinden und
den Nachbarorten angewiesen. Einige ortsansässige Firmen haben der Dexheimer Firmgruppe schon Hilfe zugesagt und werden bei
Bedarf mit Gerätschaft, Geldspenden oder einem Frühstück unter die Arme greifen. Der Sprecher der Niersteiner Jugendgruppe,
Alexander Engel, Bürgermeister Günther und der Beigeordnete Sander rufen Firmen, Vereine und Privatpersonen auf: "Unterstützen
Sie unsere katholische Jugend. Seien auch Sie ein Teil der großen Sozialaktion des BDKJ. Weisen Sie bitte die Jugendlichen mit
ihren Anliegen und Wünschen nicht ab. Letztendlich ist die Allgemeinheit der uneingeschränkte Gewinner wenn am 10. Mai die Ergebnisse
präsentiert werden."
Wer die Aktion unterstützen möchte, egal ob Privatperson, Verein oder Firma, kann sich für das Niersteiner Projekt
bei Alexander Engel,und für das Dexheimer Projekt bei Natalie Bachmann, melden.


Allgemeine Zeitung - Landskrone 17.04.2009




Neuer Barfußpfad und eine Hangrutsche

EINSATZ Jugendliche verschönern bei 72-Stunden-Aktion Außenanlage der Niersteiner Kita Roßberg / Dexheim erhält Biotop
VG NIERSTEIN-OPPENHEIM (ale). Seit Donnerstag 17.07 Uhr tickt die Uhr. Sie tickt 72 Stunden lang. Die Katholische Jugend Nierstein
hat als 72-Stunden-Aufgabe bekommen, die Außenanlagen der Kindertagesstätte Roßberg zu verschönern. So gilt es unter anderem eine
Hangrutsche zu bauen. Dabei wird der Hang auch mit Stufen versehen, damit die Kinder den Hang erstürmen können. Als weitere
Attraktion wird ein Barfußpfad angelegt, auf dem man verschiedene Untergründe zu Fuß ertasten kann. Auch eine Reckstange wird
aufgestellt. Einen Hauch Wilder Westen werden die 27 Jugendlichen im Alter von 14 bis 23 Jahren dann noch mit dem Tipi aus
Weidenstangen schaffen, das ebenfalls gebaut werden soll. Dafür suchen die Niersteiner noch Spender, die diese Stangen stiften.
Benötigt werden zehn Weidenstangen von sechs Metern Länge und 10 bis 15 Zentimetern Durchmesser.
Neben den Bauten soll aber auch Vorhandenes in Ordnung gebracht werden. Sand und Rindenmulch werden aufgefüllt und
Renovierungsarbeiten vorgenommen. Alexander Engel von der Katholischen Jugend Nierstein zu dem Projekt: "Wir würden uns
freuen, wenn viele Niersteiner vorbeikommen und uns aktiv unterstützen, egal ob sie mitarbeiten oder uns mit einem Kuchen
versorgen wollen, jede Hilfe ist willkommen. Insgesamt unterstützen uns 20 Sponsoren hauptsächlich aus Nierstein." Informationen
und Bilder werden während des Projektes auf der Webseite www.jugend-nierstein.de veröffentlicht. Am Sonntag soll um 16 Uhr ein
Fest mit den Kindern der Kindertagesstätte und deren Eltern den krönenden Abschluss des Projektes bilden.
Die Firmgruppe in Dexheim hat wiederum die Aufgabe gestellt bekommen, ein Biotop mit Schlammfläche hinter der Turnhalle zu
schaffen. Unter anderem soll das Schwalben für den Nestbau dienen. Der Plan ist, im Regenrückhaltebecken einen Teilbereich
auszuheben und eine Sandschicht aufzutragen. Auf diese kommen ein Schutzvlies und eine Teichfolie. Das Ufer wird mit Natursteinen
gestaltet. An den Teich angrenzend wird ein kleines Schlammfeld angelegt, in dem die Schwalben Schlamm für den Bau ihrer
Nester finden. Christiane Horn von der Firmgruppe kommentiert: "Zum Abschluss der Aktion soll am Sonntag ab 17.07 Uhr ein Grillfest
am neuen Biotop stattfinden, zu dem die ganze Gemeinde herzlich eingeladen ist."
Die Messdiener in Ludwigshöhe sollen einen Sinnesgarten im Pfarrgarten anlegen. In Köngernheim will die KLJB den Spielplatz
aufpeppen, indem ein Kletterturm aufgestellt und mit Fallschutz abgesichert wird. Die 72-Stunden-Aktion 2009 ist die bisher
größte Aktion dieser Art.


Allgemeine Zeitung - Landskrone 09.05.2009




Erschöpft, aber stolz und glücklich

ENGAGEMENT Jugendgruppen in der VG Nierstein-Oppenheim beenden ihre 72-Stunden-Projekte mit Erfolg
VG NIERSTEIN-OPPENHEIM (ale).
Als am Sonntag um Punkt 17 Uhr und sieben Minuten der Schlusspfiff für die "72-Stundenaktion"
ertönte, da war die Katholische Jugend Nierstein mit der Verschönerung der Außenanlagen der Kindertagesstätte Rossberg fast
komplett fertig. Einzig das Weiden-Tipi muss nachträglich errichtet werden, weil die dafür nötigen und gespendeten Weidenstangen
nicht mehr rechtzeitig eintrafen.
Der Rest aber, von der Hangrutsche über den Barfußpfad und der Reckstange bis hin zu den Renovierungsarbeiten gelang.
Die 27 Jugendlichen im Alter von 14 bis 23 Jahren hatten in den 72 Stunden einiges bewegt. Unter anderem 16 Kubikmeter Sand,
22 Kubikmeter Rindenmulch und fünf Kubikmeter Beton, dazu eine Tonne Bruchsteine und 20 Kubikmeter Oberboden. Auch wurden 30
Palisaden verbaut. Unterstützt wurden Sie unter anderem auch von fleißigen Kuchenbäckern, die für die Verpflegung der fleißigen
Helfer sorgten.
Dexheimer bauen Biotop
Geschafft! Die Firmgruppe in Dexheim hat das Biotop fertig bekommen. Nicht nur das: In der 72-Stundenfrist haben
sie auch noch ein zünftiges Einweihungsfest organisiert. Im vorhandenen Regenrückhaltebecken wurde ein Teilbereich
ausgehoben und mit einer Sandschicht sowie einem Schutzvlies und einer Teichfolie als Wasserfläche hergerichtet. Das
Biotop ist mit Natursteinen eingefasst und hat zudem ein kleines Schlammfeld, das vor allem den Schwalben der Region als
Baumaterialquelle für den Nestbau dient. Auf einer Holztafel haben sich alle Helfer verewigt.
Neben dem baulichen Einsatz glänzten die Jugendlichen auch mit sozialem Engagement. Denn die Einnahmen des Einweihungsfestes
wurden gespendet. Zum einen einer Schule in Nordindien, die von der Klostergemeinschaft des Dexheimer Kaplans betrieben wird.
Die zweite Hälfte spenden sie einer anderen 72-Stundengruppe an der Mosel. Das Team sollte ein Open-Air-Konzert organisieren,
das wegen Starkregens ins Wasser fiel. Christiane Horn: "Da aber schon eine Band gebucht war und bezahlt werden muss, wollten
wir unsere Solidarität bekunden und helfen."
Garten in Ludwigshöhe
Die Messdiener und Messdienerinnen in Ludwigshöhe haben den Sinnesgarten im Pfarrgarten der Gemeinde fertig bekommen.
Die Jugendlichen im Alter zwischen Acht und 13 Jahren und viele spontane Helfer und Spender haben ganze Arbeit geleistet
und waren nach dem Einweihungsgottesdienst mit Grillfest ebenso fix und fertig wie glücklich. Der Sinnesgarten wird auch
in das anstehende Pfarrfest einbezogen und erweitert. Fazit: Alle Jugendlichen können stolz auf das Erreichte sein.


Allgemeine Zeitung - Landskrone 13.05.2009